Bevor man einer möglichen Erkrankung einen Namen geben oder gar eine Therapie festlegen kann, muß man erstmal wissen wo das Problem sitzt. Dies ist die Aufgabe der Diagnostik. Neben regelmäßigen Kon- trollen auch bei fehlenden Beschwerden (s. Vorsorge) wird sie entsprechend den Beschwerden und/oder dem Alter zielgerichtet eingesetzt, auch um den Patienten nicht unnötig zu belasten. Bei leichten Kopf- schmerzen z.B. wird man auch nicht jeden gleich in einen Kernspintomographen “stecken”. Auf den folgenden Seiten werden die häufigsten Untersuchungsmethoden und die dafür verwendeten Geräte beim Augenarzt beschrieben (bitte jeweiligen Titel anklicken):

Augeninnendruckmessung

Oben sehen Sie die Druckmessung an der Spaltlampe, dem Hauptunter- suchungsgerät des Augenarztes.

Während die obigen Verfahren im Prinzip in jeder Augenarztpraxis durchgeführt werden können, erfolgen die im weiteren aufgeführten Verfahren nur in größeren oder spezialisierten Praxen oder Kliniken:

Noch heikler wird es mit den folgenden Untersuchungsverfahren. Hier handelt es sich größtenteils um neueste Technologie, die in vielen Fällen unverzichtbar ist aber in den meisten Situationen nicht Bestandteil des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenkassen ist. Entgegen den Beteuerungen unserer Politiker, gibt es leider eine Zweiklassengesellschaft in der Diagnostik und Therapie. Grund ist schlichtweg das Problem der Finanzierbarkeit. Auch Einzelpraxen tun sich schwer diese Geräte vorzuhalten. Sie werden dann teilweise gemeinsam finanziert und in sogenannten Augendiagnostikzentren vorgehalten, um dem Patienten trotz- dem diese moderne Diagnostik anzubieten.

  • Überblick über Neuere Untersuchungsverfahren wie das HRT, das GDx, das OCT, die Hornhaut- dickenmessung und die Hornhauttopographie.
  • Die Laserpolarimetrie (GDx) zur Erkennung von Nervenfaserschäden im Auge bei Grünem Star.
  • Das HRT (vor allem zur Vermessung des Sehnervenkopfes bei Grünem Star)
  • Das OCT vor allem zur Darstellung der Netzhautschichten und ihrer Veränderungen bei Erkrankungen bzw. zur Erfolgsbeurteilung im Rahmen von therapeutischen Maßnahmen

(Stand 16.04.2011)